Sportverein SCO - Grettstadt

Direkt zum Seiteninhalt
Obereuerheim - Geschichte - Vereine - Sportverein SCO
Sport-Club 1947 Obereuerheim e. V.
26.05.1947
Gründung des Sportclub 1947 Obereuerheim
Gründungsmitglieder:
Hermann Brückner, Martin Brückner, Siegfried Köhler, Lothar Kuschkowitz, Anton Saal, Anton Seits, Gottfried Spies und Otto Spies.
Gründungsort:
Gasthaus „Zum goldenen Löwen“
Vorstandschaft:
1. Vorsitzender: Otto Spies
2. Vorsitzender: Lothar Kuschkowitz
Kassier: Willi Saal
Schriftführer: Josef Spies
Anzahl der Mitglieder im Gründungsjahr:
60 Personen
Patenverein:
FC Blau-Weiß Donnersdorf

Vereinsgeschichte des Sport-Club 1947 Obereuerheim e. V.:
1947
Erstes Sportfeld „Fröschgruben“ am Schindheckenweg.
02.06.1947
Fertigstellung der Planierungsarbeiten des Sportfeldes.
18.07.1947
Lizenzerteilung durch das Landratsamt.
29.07.1947
Aufnahme in den Bayerischen Landessportverband.
22.08.1948
Übergabe des Sportfeldes an den „Fröschgruben“.
1954
Bau und Richtfest des ersten Sportheims.
08.08.1954
Inbetriebnahme des neuen Clubheims.
26.07.1955
Einweihung des neuen Clubheims.
1956
Anschluss an das örtliche Stromnetz.
1956
1. Elferratssitzung.
1957
10jähriges Stiftungsfest.
17.07.1963
Eintragung des Sportclub 1947 Obereuerheim e. V. in das Vereinsregister.
26.   – 27.06.1965
Einweihung des erweiterten Sportheimes.
1970
Sportheimerweiterung.
1972
Vollständige Erneuerung des Sportgeländes und Befestigung der Zufahrtsstraße und des Parkplatzes.
1972
25jähriges Vereinsjubiläum.
1973
Gründung der Gymnastik-Abteilung.
12.07.1975
Einweihung des neuen Sportgeländes.
22.   – 24.07.1978
30jähriges Vereinsjubiläum auf dem Sportgelände.
1985
Gründung der Vereinszeitschrift SCO-Info.
31.05.   – 08.06.1987
40jähriges Vereinsjubiläum auf dem Sportgelände.
1989
Gründung der Aerobic- und der Surf-Abteilung.
1993
Sportheimerweiterung und Neubau einer Unterstellhalle.
1994
Gründung der Tanzabteilung.
30.04.1996
Einweihung des erweiterten Sportheims
10. bis 19.05.1997
Sportwoche zum 50jährigen Vereinsjubiläum auf dem Sportgelände.
06.02.2015Dschungelfaschings-Party im Sportheim.
12.02.2015Weiberfastnacht im Sportheim.
15.02.2015Kinderfaschingsumzug vom Petersplatz zum Kinderfasching im Sportheim. Gestaltet von den Kindergarteneltern und begleitet vom Musikverein Obereuerheim.
17.02.2015Faschingskehraus und Kesselfleischessen im Sportheim.
15.03.2015Mitgliederversammlung mit Neuwahlen im Sportheim.
25.05.2015Pfingst-Atkiv am Sportgelände Obereuerheim unter dem Motto "Obereuerheim bewegt sich!".
27.06.2015Beach & Beat am Festplatz in Obereuerheim mit DJs Pat Benedetti, Dolica, Evus Elektronisch, Philipp KDL und Daniel Sperling, sowie einer Shisha Lounge.
12.09.2015Einweihung des zweiten Beachvolleyballfeldes.
16.10.2015Line Dance-Party der Dancefloor Sweepers im Sportheim.
24.10.2015SCO-Schlachtschüssel im Sportheim mit musikalischer Unterhaltung durch "Grad naus".
07. - 09.11.2015Martini-Kirchweih mit den Fichtenburschen und dem Aufstellen der Fichtenbäume an der Kirche und am Dorfplatz mit den Erleinsbacher Musikanten und anschließendem gemütlichen Beisammensein im Innenhof des Gemeindehauses. Kirchweihspezialitäten, Fußballspiele und Kirchweihausklang mit dem Grettschter Dreigesang im Sportheim.
05.12.2015Familienweihnachtsfeier im Sportheim.
04.02.2016Weiberfasching im Sportheim.
05.02.2016Seniorenfasching.
07.02.2016Faschingsumzug mit den Erleinsbacher Musikanten, der am Petersplatz beginnt und direkt ins Sportheim zum anschließenden Kinderfasching führt.
09.02.2016Faschingskehraus mit frischem Kesselfleisch.
20.02.2016Altpapiersammlung auf dem Parkplatz des Sportclubs.
13.03.2016Mitgliederversammlung im Sportheim.
09.04.2016
Altpapiersammlung auf dem Parkplatz des Sportclubs.
16.05.2016"Pfingst-Aktiv" am Sportgelände des SCO mit Nordic Walking, Yoga am See, zwei Spielerunden, Beach-Volleyball und einem Fußballspiel.
04.06.2016
Altpapiersammlung auf dem Parkplatz des Sportclubs.
25.06.2016Beach- und Beat-Abend auf dem Festplatz mit DJ Pat Benedetti und Kapitän Peaco.
23. - 24.07.2016Beachvolleyballturnier.
30.07.2016
Altpapiersammlung auf dem Parkplatz des Sportclubs.
24.09.2016
Altpapiersammlung auf dem Parkplatz des Sportclubs.
07.10.20165. Line Dance-Party der Dancefloor Sweepers im Sportheim.
22.10.2016SCO-Schlachtschüssel im Sportheim des Sportclubs.
26.11.2016
Altpapiersammlung auf dem Parkplatz des Sportclubs.
23.02.2017Weiberfasching im Sportheim.
Gründung des Sport-Club 1947 Obereuerheim e. V.:

Im Frühjahr 1947 wurde der Wunsch laut, wieder einen Sportverein zu gründen. Mit welchen Schwierigkeiten dieses Vorhaben verbunden war, zeigen die Tatsachen, dass es sich um „nach dem Gesetz unbelastete Bürger“ handeln musste und die Genehmigung der amerikanischen Militärbehörde erforderlich war. Nachdem alle Auflagen erfüllt waren, wurde der Verein im Mai 1947 gegründet. Nach dem Willen der Gründer sollte eine breite Palette sportlicher Möglichkeiten geboten werden. Dies war auch der Grund dafür, dem Sportverein den Namen „Sportclub“ zu geben. Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte am 17. Juli 1963.

Sportgelände des Sport-Club 1947 Obereuerheim e. V.:

Unmittelbar nach Gründung des Vereins bemühte sich die Vorstandschaft bei der Gemeinde um Überlassung eines geeigneten Geländes für die Anlage eines Sportfeldes. Die Gemeinde unter Bürgermeister Günther stellte hierfür die „Fröschbachgruben“ am Schindheckenweg auf Pachtbasis zur Verfügung. Nun hatte man zwar ein Gelände, aber noch lange kein sportgerechtes Spielfeld. Zum einen war der Platz zu kurz, zum anderen mit Sumpflöchern übersät. Abhilfe wurde geschaffen, indem von der Gemeinde Gochsheim Kipploren und Schienen ausgeliehen und damit die obere Platzböschung abgetragen sowie die Löcher ausgefüllt wurden. Dass dies nur unter großem Einsatz der Vereinsmitglieder bewältigt werden konnte, versteht sich von selbst.

Vorstandsmitglieder gingen sogar von Haus zu Haus, um zusätzliche Arbeitskräfte zu gewinnen. Die Planierungsarbeiten wurden ab 2. Juni 1947 abgewickelt, die Übergabe des Platzes erfolgte am 22. August 1948. Bis zur Fertigstellung des Sportfeldes wurden die Fußballspiele auf der Dorfwiese an der Dreschhalle ausgetragen.

Im Zuge der Flurbereinigung 1972 ging man daran, das Sportgelände vollständig zu erneuern. Das neue Sportfeld wurde im Mai 1972 angesät. Auf Initiative von Bürgermeister Heilmann wurden ferner die Zufahrtstraße zum Sportheim sowie der Parkplatz am Sportheim befestigt. Den Spielbetrieb wickelte man bis zur Inbetriebnahme des neuen Sportfeldes auf einer von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Wiese am „Tanni“ ab.

Die Einweihung und Inbetriebnahme des neuen Sportgeländes wurde am 12. Juli 1975 im Rahmen sportlicher Veranstaltungen vorgenommen. Dem Sportclub stehen nun ein Fußballfeld mit den Maßen 105 x 70 m, ein Trainingsfeld mit 85 x 50 m sowie ein weiteres Sportfeld zur Verfügung, auf dem im Frühjahr 1976 nach Wiederaufnahme des Korbballspiels ein Korbballfeld mit den Maßen 50 x 25 m angelegt wurde. Die gesamte Anlage umfasst nun eine Fläche von 1,9 ha und stellt eine der schönsten Anlagen im Umkreis dar. Dass das Fußballfeld mit einer Einplankung versehen und somit die Möglichkeit einer Beregnungsanlage geschaffen wurde, sei der Vollständigkeit halber erwähnt.

1978 wurde am Trainingsplatz ein zweiter Flutlichtmast errichtet.

Sportheim des Sport-Club 1947 Obereuerheim e. V.:

1951 reifte der Plan, Umkleideräume am Sportplatz zu schaffen. Mangels finanzieller Mittel konnte dieses Vorhaben jedoch zunächst nicht verwirklicht werden.

Es dauerte bis zum Frühjahr 1954, ehe auf Initiative von Karl Wytobil mit dem Bau des ersten Sportheimes begonnen werden konnte. Unter tatkräftiger Hilfe der Vereinsmitglieder wurden die Bauarbeiten rasch vorangetrieben.

Bereits am 8. August 1954 wurde das Clubheim in Betrieb genommen. Die Einweihung durch Pfarrer Martin Sprenger erfolgte am 26. Juli 1955. Ein Jahr später wurde der Anschluss an das örtliche Stromnetz in Gemeinschaftsarbeit verwirklicht.

Im Frühjahr 1963 beschloss die Vorstandschaft, das Sportheim zu erweitern, um den Sportlern bessere Voraussetzungen für den Spielbetrieb zu schaffen. Die Finanzierung konnte durch die Aufnahme von Darlehen, sowie durch Zuschüsse verschiedener Stellen (Bayerischer Landessportverband, Gemeinde, Mitgliederspenden) gesichert werden. Neben dem früheren Wirtschaftsraum entstanden nun ein geräumiger Jugend-Clubraum, zwei Umkleideräume und zwei Waschräume. Ferner wurde eine zentrale Warmwasserheizung installiert. Neu erstellt wurden auch eine Toilettenanlage, ein Geräte- und ein Abstellraum. Die Einweihung des erweiterten Sportheimes durch Pfarrer Müller erfolgte am 26. und 27. Juni 1965.

In den folgenden Jahren wurden verschiedene Erweiterungen, so der Anbau eines Küchentraktes, eines Öllagerraumes sowie eines neuen Geräteraumes geschaffen.

Im Jahr 1979 wurden die Toilettenräume und im darauffolgenden Jahr die Küche gefliest. Ebenfalls 1980 wurde ein Telefon installiert, der Wirtschafts- und Jugendraum mit neuem Mobiliar ausgestattet und der Jugendraum mit Reibeputz versehen. 1982 wurden die Duschräume und im Jahr darauf der Schiedsrichterraum und der Gang gefliest.

Einen neuen Außenanstrich und eine neue Dachrinne erhielt das Sportheim im Laufe des Jahres 1985. Zur Verbesserung der Duschmöglichkeiten wurde 1986 ein zweiter Wasserboiler installiert. Im gleichen Jahr wurde die Küche renoviert.

Am 25. April 1993 wurde mit einer weiteren Erweiterung des Sportheims und dem Neubau einer Geräte- und Unterstellhalle begonnen. Im ersten Bauabschnitt 1993 wurde die alte baufällige Garage abgerissen und dafür ein neuer Geräteraum gebaut. Gefolgt von Abbrucharbeiten, Kanalarbeiten, der Bodenplatte und dem Hochziehen der Mauern. Zwischendurch kam dann noch die Terrasse dazu.

Der Weg zwischen Sportheim und Geräteraum ist auch gepflastert worden. Die nächste große Aktion war dann das Dach mit Dachabdecken, Nagelbindern und Dachdecken. Im Anbau an der Süd-West-Seite wurden die Dusch- und Umkleideräume sowie die Toiletten in Angriff genommen. Heizung, Wasserinstallation, eine aufwendige Sanitär- und Elektroinstallation, Verputzerarbeiten, Trockenbauarbeiten, Estrich, große Flächenlegerarbeiten, Decken und vieles mehr schlossen sich an. In den vier Jahren bis zur Fertigstellung wurden 14.000 ehrenamtliche Stunden geleistet. Die offizielle Einweihung fand am 30. April 1996 statt.

SCO-Info des Sport-Club 1947 Obereuerheim e. V.:

Seit 1985 gibt der SCO eine Vereinszeitschrift, die SCO-INFO heraus. Sie erscheint viermal im Jahr. Die Redaktion lag von 1985 bis 1995 in den Händen von Petra und Gerd Heyd, sowie Jürgen Hopfengärtner. Bereits im Gründungsjahr hatte Zeitschrift eine Auflage 220 Exemplaren. Anlässlich des 10jährigen Bestehens der SCO-Info erschien als Jubiläumsausgabe 1995 die erste Farbausgabe der Vereinszeitschrift.

Mit der Gründung der Tanzabteilung 1994 wurde eine spezielle Vereinszeitschrift für die Tanzabteilung herausgegeben. Dieses Team übernahm dann im Folgejahr auch das schwere Erbe der SCO-Info.

In die Fußstapfen der Gründer stiegen 1995 Martina Neumer, Dieter Knaier, Sascha Vay und Carmen Eller. Die Ausgabe von vier Auflagen im Jahr wurde beibehalten. Bereits 1997 hatte die Vereinszeitschrift eine stolze Auflage von 300 Stück.

Sportliches Geschehen des Sport-Club 1947 Obereuerheim e. V.:

Fußball:

Große Erfolge, wie ein Aufstieg blieben den Ersten Mannschaften versagt, wenngleich die Meisterschaft in einigen Jahren nur knapp verfehlt worden ist. Aber allein die Tatsache, dass der Verein ununterbrochen am Spielbetrieb teilgenommen hat, darf als Erfolg angesehen werden.

Was die erste Mannschaft nicht schaffte, gelang der Jugendmannschaft im Jahr 1952. Sie wurde ungeschlagen Meister ihrer Spielgruppe.

Im Jahr 1978 beteiligte sich der SCO mit zwei aktiven, zwei Jugend- und einer Schülermannschaft am Spielbetrieb, wobei die Jugendmannschaften, wie bereits in früheren Jahren, Spielgemeinschaften mit dem Sportverein 1945 Untereuerheim e. V. bilden. Die guten Platzierungen der ersten sowie der A-Jugend-Mannschaft ließen hoffen, dass einer der Mannschaften im Spieljahr 1979 die Meisterschaft gelingt.

Dass der Sport auch über die aktive Zeit hinaus jung erhält, zeigt die AH-Mannschaft des Jahres 1978, die die seit Jahren bestehenden Kontakte durch Freundschaftsspiele vertieft und neue Freunde gewinnt. Erwähnt sei ferner, und das ist für einen Verein der Größe des SCO gar nicht so selbstverständlich, dass der Sportclub mit Gerhard Hartmann auch einen Schiedsrichter stellte.

Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre lag die erste Mannschaft regelmäßig gut im Rennen. Zur Meisterschaft langte es aber wiederum nicht. Auf das Ende der 80er Jahre platzierte sich die erste Mannschaft jeweils im unteren Teil der Tabelle.

Der zweiten Mannschaft gelang es, in den Spieljahren 1980/81 und 1981/82 die Meisterschaft nach Obereuerheim zu holen.

Der E-Jugend wurden 1984 entsprechend „kleine“ Fußballtore beschafft.

In den 80er Jahren war auch der SCO gezwungen, für seine Jugendmannschaften Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen einzugehen. Die A-Jugend des Jahres 1987 spielte mit dem FC Blau-Weiß Donnersdorf, während die C- und E-Jugend jeweils zusammen mit dem DJK Dürrfeld e. V. am Spielbetrieb teilnahm. In diesem Jahr gingen sowohl die A-Jugend als auch die C-Jugend in der Spielrunde als Herbstmeister in die Winterpause.

Die AH-Mannschaft beteiligte sich 1987 nicht an der Verbandsspielrunde, sondern trug lediglich Freundschaftsspiele aus, in denen sie recht erfolgreich abschnitten.

Im Jahr 1997 nimmt der SCO mit sieben unterschiedlichen Sparten (A-, B-, C-, D-, E- und F-Junioren, sowie der 1. Mannschaft) und insgesamt 60 aktiven Spielern als größte Abteilung am Spielbetrieb teil. Im Jugendbereich hat sich der Verein zwecks Spielermangels mit benachbarten Vereinen zu Spielergemeinschaften zusammengeschlossen.

Tischtennis:

Eine Tischtennisabteilung unter der Leitung von Werner Pabst bestand in den fünfziger Jahren. Nach einjähriger Zugehörigkeit zur Kreisklasse musste der Spielbetrieb jedoch wegen des frühen Todes der Spieler Theo Diem und Ferdinand Luse und des dadurch bedingten Spielermangels wieder eingestellt werden.

Korbball:

Die Korbballabteilung wurde 1957 von Georg Schubert ins Leben gerufen. In den Jahren bis 1959 nahm man mit einer Frauenmannschaft an den Verbandsspielen teil.

Es dauerte dann bis 1968, ehe beim Sportclub wieder Korbball unter Leitung von Norbert Epp gespielt wurde. Bis 1970 beteiligten sich eine Jugend- sowie eine Schülermannschaft am Spielbetrieb.

Am 12. Dezember 1975 begann abermals der Korbballsport in unserem Verein. Dieser wurde wiedermals durch Norbert Epp mit Unterstützung von Hermann Zehe und Jürgen Hopfengärtner belebt. Je eine Frauen- und Jugendmannschaft beteiligten sich an den Verbandsspielen. Mit dem Aufbau einer Schülermannschaft wurde im Frühjahr 1978 und mit dem Aufbau einer Minimannschaft im Herbst 1981 begonnen.

Die erste Mannschaft erreichte 1978 den Aufstieg in die Kreisklasse A (dritthöchste Spielklasse), der sie bis 1985 angehörte. In der Hallenrunde 1981/82 errang sie die Meisterschaft der Kreisliga C.

Ein zweites Korbballfeld wurde 1979 angelegt. Seit Herbst 1980 fuhren die Korbballmannschaften mangels einer Halle im Gemeindebereich zum Hallentraining nach Schweinfurt.

Erfolgreich waren die Schülerinnen in der Hallenrunde 1980/81, 1982/83 und 1985/86, sowie in der Feldrunde 1984. Sie wurden jeweils Meister ihrer Spielgruppe und stiegen in die nächsthöhere Liga auf. Den Reigen ihrer Mannschaften setzte die Mannschaft auch in der Feldrunde 1986 fort. Darüber hinaus gelang es ihr, den Titel des Meisters des Kreises Schweinfurt zu erringen. Das Aufstiegsspiel zur Bezirksliga Unterfranken verloren sie nur knapp.

Anlässlich der 5jährigen und des 10jährigen Wiederbestehens der Abteilung führte diese am 14. September 1980 und am selben Tag 1985 jeweils ein Turnier durch. Am 12. Dezember 1985 feierten sie ihr 10jähriges.

Im Jahr 1987 bestritt der SCO die Feldrunde mit je einer Frauen-, einer Jugend-, einer Schülerinnen und einer Minimannschaft. Die Frauen- und die Jugendmannschaft spielten in der Kreisklasse B, während die Schülerinnen in der zweithöchsten Spielklasse, der Kreisliga A, ihr Bestes gaben. Die Minis starteten in der Nachwuchsrunde. In diesem Jahr zählte die Abteilung 45 aktive Spielerinnen (16 Frauen, 9 Jugendliche, 20 Schülerinnen und Minis).

Im Jahr 1997 wurde die Jugend D Meister ihrer Spielklasse. Mit einem Durchschnittsalter von 14 Jahren wurden sie ungeschlagen mit 11:1 Punkten Meister.

Gymnastik:

Nachdem seit 1971 durch die zwischenzeitliche Auflösung der Korbballabteilung für das „weibliche Geschlecht“ keine Möglichkeit einer sportlichen Betätigung im Verein gegeben war, wurde am 6. Januar 1973 eine Gymnastikabteilung gegründet. Die Übungsabende wurden mangels einer Turnhalle im Jugendraum des Sportheimes durchgeführt. Im Jahr 1978 beteiligte sich je eine Frauen-, Jugend- und Schülerriege am Übungsbetrieb.

1995 wurde die Gymnastikabteilung von Liane Luse erweitert. Von Stretching über Jogging bis hin zu Warm Ups am Boden reichte das abwechslungsreiche Programm, das müde Muskelpartien wieder in Schwung bringt, der zweiten Gymnastikgruppe. Die sehr aktive Truppe nahm allein im Jahr 1996 an sieben Gymnastik-Treffs teil, bevor sie selbst 1997 einen eigenen Gymnastik-Treff anlässlich des 50jährigen Bestehens des SCO organisierten.

Als dienstälteste Abteilungsleiterin mit 21 Jahren ohne Unterbrechung beim SCO führte Marie-Luise Lutz die Gymnastikabteilung in das Jubiläumsjahr 1997.

Trimm – Trab ins Grüne:

1986 beteiligte sich der Verein erstmals an der bundesweiten Großaktion „Trimm-Trab ins Grüne“.

Sportabzeichen:

1984 entstand in der Korbballabteilung die Idee, sich an der Sportabzeichenaktion zu beteiligen. Waren es in diesem Jahr acht Mitglieder, die das Sportabzeichen erringen konnten, beteiligten sich 1985 bereits 24 SCO’ler an diesem Fitnesstest. Erfreulich ist, dass sich bei dieser Aktion auch einige passive Mitglieder beteiligten.

1986 brachte eine weitere Steigerung der Teilnehmerzahl. 30 Mitglieder des Vereins erfüllten die Bedingungen des Deutschen Sportabzeichens oder des Bayerischen Sportleistungsabzeichens.

Geselligkeit:

Nicht nur auf dem Gebiet des Sports sind die Mitglieder des SCO aktiv. Großen Raum im Vereinsgeschehen nimmt die Geselligkeit ein. So wurde bereits im Gründungsjahr 1947 eine Spiel- und Gesangsabteilung ins Leben gerufen, die in zahlreichen Theateraufführungen (z. B. „Das weiße Rössl“) und Gesangsdarbietungen ihr Können unter Beweis stellte. Erinnert sei hier besonders an das Schlossfest 1953.

Zu dieser Abteilung gesellte sich 1955 die „Fröschbachelf“, die alljährlich durch herrliche Faschingssitzungen und bunte Abende die Bevölkerung immer wieder begeisterte.

Eines Tages beschlossen zehn Fußballer, nicht mehr nach der Pfeife des Schiedsrichters zu tanzen. Stattdessen entdeckten sie an gemütlichen Abenden im Sportheim die Lust am gemeinsamen Singen.

Damit schlug die Geburtsstunde der Fröschbachsänger. Seit ihrer Gründung im Jahr 1982 bereichern sie die kulturellen Veranstaltungen im Sportheim. Egal ob es sich um die Vereins-Weihnachtsfeier oder einen fränkischen Abend handelt – stets sorgen die fidelen Sänger mit deutschen Volksweisen für Atmosphäre und gute Stimmung.

Unter der Leitung von Norbert Epp hatten die Fröschbachsänger bereits Auftritte bei der Einweihungsfeier für die neue Orgel in der Pfarrkirche Sankt Laurentius 1988, bei Weihnachtsmetten und natürlich immer wieder beim SCO.

Aerobic:

Die Gründung der Abteilung erfolgte im Jahr 1989. Geleitet wurde die Gruppe von Petra Reinhart und Simone Bauer, die 1992 von Elke Brückner abgelöst wurden.

Ski:

Kein Gletscher ist vor ihnen sicher. Wenn die ersten Schneeflocken fallen, zieht es die SCO-Skifahrer in die Berge. Seit der ersten Kurzreise zum Stubaier Gletscher im Jahr 1991 hat die Skiabteilung des SCO viele Jahre eine feste Fan-Gemeinde. Die Abteilung wurde 1997 von Lydia Hollenberger geleitet.

Tanzen:

Das erste Treffen einer Tanzgruppe fand bereits am 25. März 1993 statt bis dann am 20. Januar 1994 von Sascha Vay die Abteilung gegründet wurde. Sie hatte bereits Auftritte bei der Einweihung des Gemeindehauses 1993, beim Feuerwehrball im Schwarzen Adler 1994 oder auf der ufra-Schaubühne in Schweinfurt 1994. Sie bot ein breites Spektrum verschiedenster fränkischer Tänze und diverser Kurse, wie z. B. eines Rock’n’Roll-Kurses oder einen Tanzkurses für Standard- und Latein, an.

Auch im Bereich der Geselligkeit mit verschiedenen Veranstaltungen, wie The-funtastic-disco-dance-party, fränkischen Tanzabenden und Grillfesten war die Gruppe aktiv. In Zusammenarbeit mit der Fußballabteilung fand auch eine Hütten-Disco-Night statt.

Ein Höhepunkt war sicherlich dass ein beim SCO ausgebildetes Tanzpaar in Japan 1994 fränkisches Tanzbrauchtum vermittelte.

Line Dance:

Line Dance-Anfängerkurs der Dancefloor Sweepers ab 13.10.2016 im Sportheim.

Surfen:

1989 gründete Dieter Knaier die Surf-Gruppe. Bis 1997 wurden bereits vier Kurse angeboten. Nach den Trockenübungen, die auf dem Sportgelände stattfanden, probierten die Teilnehmer ihr Glück dann auf dem Horhäuser See.

Gong Fu:

Volleyball:

Zumba:

Geselligkeit und Kultur beim Sport-Club 1947 Obereuerheim e. V.:

Welche Bedeutung haben diese beiden Begriffe für den Sportverein? Bei der Ausübung der verschiedenen Sportarten, wie Fußball, Korbball oder Gymnastik stehen zwar der Sport, bzw. die sportlichen Leistungen im Vordergrund, aber Kameradschaft oder Geselligkeit sind hierbei ein wichtiger Faktor gerade im Mannschaftssport.

Doch der Verein wollte es nicht dabei belassen. Als größter Verein im Dorf, sieht er sich verpflichtet, auch einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, nicht nur für seine Mitglieder, sondern für die gesamte Bevölkerung. Diese Voraussetzung wurde mit der Vergrößerung des Vereinsheims geschaffen.

Er veranstaltet und veranstaltete Außenveranstaltungen wie Jugendfreizeiten, Skiwochenenden, Wettkämpfe der örtlichen Vereine, Spielfeste für Kinder, Fußball- und Korbballturniere, Fußballtennisturniere und nicht zuletzt schon die traditionelle Familienfahrradtour am Pfingstmontag.

Das Sportheim ist Treffpunkt für alle und wird von den örtlichen Vereinen als Veranstaltungsraum genutzt. Der Sonntag ist beliebter Treff ab Frühschoppen bis in den Abend.

Erste große Veranstaltung im Jahr ist meist der Lumpenball, der schon jahrzehntelange Tradition hat. Davor oder danach, auf jeden Fall in der kalten Jahreszeit, steht mindestens eine SCO-Schlachtschüssel auf dem Programm.

Das Fröschbachfest um Martini kann fast als Sportheimkirchweih bezeichnet werden. Diese Veranstaltung begann oft mit dem fränkischen Abend bei dem fränkisches Brauchtum mit Gschichtli, Gedichtli und Gesang von der heiteren Seite erlebt werden konnte.

Den Abschluss des Veranstaltungsreigens bilden die Weihnachtsfeiern. Die Jugendweihnachtsfeier, bei der es meist etwas lauter zugeht, begeistert aber durch den Nikolaus, den Vorträgen und ein von den Kindern einstudiertes Theaterstück. Auch die SCO-Weihnacht wurde schon mit Theaterstücken bereichert.

Vorstände des Sport-Club 1947 Obereuerheim e. V.:
1947Otto Spies
1948
Lothar Kuschkowitz
1949
Anton Saal
1950 – 1952
Hans Pabst
1953 – 1957
Karl Wytobil
1958
Alfons Müller
1959 – 1969
Hermann Krebs
1970 – 1973
Ernst Hemmerich
1974 – 1976
Werner Döll
1977 – 1979
Gerhard Orth
1980 – 1985
Werner Döll
1986 – 1990
Klaus Lohmüller
1990
Wolfgang Schäfer
1991 –
Hermann Zehe
      – 2013
Wolfgang Schäfer
ZeitraumVorstand Repräsentation / ProjekteVorstand SportVorstand Vereinsbestände / ProjekteKassier
- 15.03.2015Wolfgang SchäferMatthias Köhler

15.03.2015 - Wolfgang SchäferMatthias KöhlerSebastian PfisterRichard Berghoff
ZeitraumSchriftführerWirtschaftsbe-auftragte

- 15.03.2015



15.03.2015 - Andreas WisgicklElli Hartmann

Mitgliederzahlen des Sport-Club 1947 Obereuerheim e. V.:
01.06.1947
06.07.1947
21.12.1948
14.06.1956
06.01.1968
06.01.1978


31.12.1986
01.04.1997
68 Mitglieder
93 Mitglieder
123 Mitglieder
130 Mitglieder
147 Mitglieder
296 Mitglieder, davon 158 männliche Erwachsene, 65 weibliche Erwachsene, 19 männliche Jugendliche, 17 weibliche Jugendliche, 15 männliche Schüler und 22 weibliche Schülerinnen
358 Mitglieder, davon 288 Erwachsene, 29 Jugendliche und 41 Schülerinnen und Schüler
458 Mitglieder, davon 357 Erwachsene, 23 Jugendliche und 78 Kinder    
2015330 Mitglieder
2016317 Mitglieder
Zurück zum Seiteninhalt